Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 19:56 Uhr
BM Karl Ceritsch
Theorie und Praxis
Am 12.05,2010 fand unsere Monatsübung zum Thema Atemschutz statt. Nach einem ausführlichen theoretischen Teil und Auffrischung der Kentnisse über die Handhabung der Atemschutzgeräte, Einsatzdauer, Solingerbox, Wärmebildkamera, Totmannwarner und vielen anderen Details wurde eine praktische Übung durchgeführt. Es wurden keine Datails im Vorhineien zur praktischen Übung bekanntgegeben sodass die Übung fast unter realen Einsatzbedingungen ablaufen konnte. Die Gruppenkomandanten wurden vor Ort vom Einsatzleiter mit den Einsatzbefehlen angewiesen. Das RLF hatte die Aufgabe eine Menschenrettung im ehemaligen Gießereikeller durchzuführen. Das KLF stellte den Atemschutzreservetrupp und führte die werksinterne Verkehrsregelung durch.
Übung am 14.4.2010
Mittwoch, den 14. April 2010 um 20:43 Uhr
BM Ceritsch
Menschenrettung im Bürohaus
Übungsannahme war ein Brandausbruch im Bürohausbereich Lichtpauserei. Eingesetzte Gerätschaften waren das RLFA 2000 und das KLF. Am Einsatzort ergab sich folgende Aufgabenverteilung:
RLFA mittels HD Rohr und Rettungstuch zur Menschenrettung vor. Erstmals wurde auch eine Wärmebildkamera zu Einsatz gebracht. Mit dieser neuen Ausstattung war es dem Atemschutztrupp wesentlich leichter möglich die vermisste, verletzte Person im vernebelten Keller (schlechte Sicht, viele Hindernisse) aufzuspüren. Es wurde ein FW Kamerad der sich als Opfer zur Verfügung gestellt hatte, mittels Rettungstuch, über das Stiegenhaus (ächtz, 85 kg) ins Freie gerettet. Probleme bereiteten die am ATMS Mann mitgeführten schwer zugänglichen Türkeile und der nachgereichte Zentralschlüssel für die Türe im hinteren Bereich.
Das KLF hatte die Aufgabe die Wasserversorgung für das RLF herzustellen, den Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung zu stellen, und die Verkehrsregelung duchzuführen.
Durch die eingesetzte Nebelmaschine lösten die Brandmelder im entsprechenden Bereich aus. Die Brandschutztüren wurden automatisch geschlossen und die Rauchabzugsteuerung im Stiegenhaus aktiviert. Des weiteren wurde die Klimanlage automatisch ausgeschalten, damit keine Verschleppung der Rauchgase in andere Stockwerke möglich ist. Es erfolgte ausdrücklich keine Evakuierung, die im Ernstfall aber sehr wohl durchgeführt werden würde (Störung des laufenden Betriebes war nicht gestattet).
Bei den Aufräumarbeiten kam noch unser Drucklüfter und die Rauchabsauganlage zum Einsatz. Da es keine Fenster im hinteren Kellerbereich gibt, verfüchtigte sich der entstanden Rauch nur sehr hartnäckig. Danach erfolgte eine Besichtung der Räumlichkeiten unter Hinweise auf feuerwehrtechnische Einrichtungen für die gesamte Mannschaft. Die Übung konnte durch die Anweisungen des Einsatzleiters ABI Alois Glettler und der Gruppenkomandanten HLM Michael Burger und LM Gerhard Löffler, unter der tatkräftigen Umsetzung der eingeteilten Mannschaft, sehr erfolgreich abgeschlossen werden.
Übung am 10.3.2010
Mittwoch, den 10. März 2010 um 22:37 Uhr
Karl Ceritsch
Rettung einer verletzten Person mittels technischen Gerät
Beim Eintreffen der Feuerwehr am duch die Einsatzleitung, vorbereiteten Übungsgelände, ergab sich folgende Aufgabenstellung: Eine Person wurde durch ein herabgefallenes Metallteil eingeklemmt. Das RLFA mit 9 Mann Besatzung wurde zur Rettung der eingeklemmten Person eingestetzt. Mittels Spreitzer, Hebekissen, Unterstellböcke und Seilwinde (zur Sicherung gegen weiteres Abrutschen des Metallteiles) konnte die verletzte Person (Dummie) so schonend als möglich geborgen werden. Zum Abtransport wurde die Rettungstrage eingesetzt. Das KLF mit 9 Mann Besatzung machte die notwendigen Absperrmassnahmen und die Verkehrsregelung im Ausfahrtsbreich des Werksgeländes.
Wettkampftruppe
Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 16:07 Uhr
BM Karl Ceritsch
Vorbereitungen für den Leitstungswettbewerb
Am 22.01.2010 haben wir neue Techniken angewendet und das Ergebnis war sofort sichtbar. 43sec. ---- 41,28sec. -------37,56sec. Ein dickes Danke an Kamerad Strobl für die Tipps.
Am 31.12.2009 hat sich die Wettkampftruppe für die Übung zum Leistungswettbewerb im Feuerwehr-Depot eingefunden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte die bis jetzt schnellste Zeit (43 sec.) beim Kuppeln erreicht werden. Danach gab es noch Brötchen zum Jahresausklang.
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Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 22:10 Uhr
BM Karl Ceritsch
Erste Hilfe
Die letzte Monatsübung in diesem Jahr wurde gemeinsam mit unserer Diplomschwester Frau Maurer und unserem Werksarzt Dr. Riekh durchgeführt. Im Vordergrund standen das menschliche Organ "die Lunge", und das Handtieren mit den bei uns im Werk befindlichen Schaufeltragen. Bei jedem Brandfall kommt es zur Entstehung von Brand und Rauchgasen. Die verunfallten Personen, aber auch wir als Feuerwehrmänner,- frauen können jederzeit von Rauchgasen oder andere technische Gasen beeinflußt werden. Dies sollte dem Feuerwehrmänner,- frauen im Normalfall durch entsprechende Schutzausrüstung und entsprechende Schulung aber nicht passieren. Dr. Riekh erklärte uns anschaulich mittels Präsentation (keine schönen Bilder), den Einfuß der Schadgase auf unsere Lunge. Danach besprachen wir ausführlich welche Erste Hilfe Maßnahmen für verunfallte Personen von uns Feuerwehrlern getroffen werden können.
Im Anschluß folgte ein Lehrfilm über das Handtieren mit der Schaufeltrage, gefolgt von anschließenden praktischen Übungen. Somit konnten wir unsere letzte Monatübung im heurigen Jahr wieder mit viel gelerntem und einigen neuen Erkenntnissen abschließen.